Das Verwaltungsrecht regelt das Verhältnis zwischen dem Staat und seinen Bürgern, aber auch die Funktionsweise der verschiedenen Verwaltungsinstitutionen und deren Verhältnis zueinander sowie den Rechtschutz des Bürgers gegen Akte der Verwaltung.

Selbstverständlich ist der Staat/die Verwaltung verpflichtet, die bestehenden Gesetze einzuhalten. Dennoch kommt es natürlich häufiger vor, dass der Bürger mit einer ihn betreffenden Entscheidung nicht einverstanden ist. Meistens handelt es sich um den Bescheid einer Behörde.

Gegen diese Entscheidungen stehen dem Bürger Rechtsbehelfe zur Verfügung, üblicherweise Widerspruch und Klage. Aufgrund der Vielzahl der Spezialgesetze, die das Handeln der Verwaltung regeln, sollte für die Einlegung eines Rechtsmittels aber in jedem Fall die Hilfe eines Fachanwaltes für Verwaltungsrecht in Anspruch genommen werden. Denn häufig stellt sich bereits die Frage nach dem richtigen Rechtsmittel, insbesondere zum Beispiel in sogenannten Konkurrentenklagen. Hier geht es gerade im Beamtenrecht darum, die Entscheidungen des Dienstherrn, einen anderen zu befördern, zu überprüfen. Hier muss nicht nur der Bescheid, dass ein anderer ausgewählt wurde, angegriffen werden, sondern darüber hinaus muss auch noch durch einen Eilantrag verhindert werden, dass der Dienstherr die Beförderung ausspricht und somit Fakten schafft, wodurch der effektive Rechtschutz dann verhindert wird.

Gleiches gilt auch in Genehmigungsverfahren nach dem Baugesetzbuch bzw. dem Bundesimmissionsschutzgesetz. Auch hier muss häufig neben dem Bescheid noch ein Eilantrag gestellt werden, um entweder den Baubeginn zu verhindern, bzw. –als Genehmigungsinhaber- diesen zu erreichen.

Auch im Hochschulzulassungsrecht ist effektiver Rechtschutz immer mit einem Verfahren des vorläufigen Rechtschutzes verbunden.

In all diesen Fällen, die oft mit großen persönlichen und/oder wirtschaftlichen Konsequenzen verbunden sind, sollten Sie sich an einen kompetenten Partner wenden.

Als Fachanwalt für Verwaltungsrecht verfüge ich über diese Kompetenz. Denn der Fachanwalt ist eine Bezeichnung, die zu führen in einem förmlichen Verfahren durch die zuständige Rechtsanwaltskammer erlaubt wird. Voraussetzung hierfür ist, dass sich der jeweilige Fachanwalt durch den Nachweis besonderer praktischer und theoretischer Kenntnisse in diesem Rechtsgebiet besonders intensiv betätigt hat und somit besonders gut auskennt.